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Zusammenfassung:Von Milka-Schokolade über Oreos und...
Von Milka-Schokolade über Oreos und Tuc-Kekse bis hin zum Philadelphia-Aufstrich: Der US-amerikanische Lebensmittelkonzern Mondelez dominiert in Deutschland die Supermarktregale, selbst wenn wir das kleine Logo auf der Verpackung selten wahrnehmen.Nun bereitet sich der Konzern offenbar vor, eine ganz neue Art von Produkten in die Läden zu bringen: Lebensmittel mit Cannabidiol, kurz CBD. Der Stoff ist ein Extrakt der Cannabis-Pflanze, wirkt aber nicht psychoaktiv.Mondelez bestätigt Pläne zu CBD-ProduktenMondelez-Chef Dirk Van de Put bestätigte am Mittwoch in einem Interview mit dem US-Sender CNBC: „Ja, wir machen uns bereit, aber wir wollen natürlich innerhalb des rechtlichen Rahmens bleiben und es richtig angehen. Van de Put sagte CNBC, dass es aber wahrscheinlich keine Cannabis-Oreos geben werde, da CBD nicht zum Image der Familienmarken passe. Viel eher sehe er Potenzial in neuen Produkten.Derzeit übe man sich aber noch in Zurückhaltung. Nach Einschätzung des Mondelez-Chefs sei der regulatorische Rahmen für CBD bisher eine Grauzone. In den USA ist der Verkauf von CBD in Pflegeprodukten zwar erlaubt, als Zutat in Lebensmitteln fehlt allerdings die Zulassung. Laut CNBC erwägt die zuständige Behörde (Food and Drug Administration) gerade eine Gesetzesänderung.Rechtsrahmen für Cannabis-Produkte unsicherAuch in Deutschland findet man vereinzelt Cannabis-Produkte in den Regalen. Bei Behörden und Unternehmen herrscht allerdings — genau wie in den USA — noch große Unsicherheit hinsichtlich des rechtlichen Rahmens, wie Business Insider kürzlich berichtete.Erst am Montag wurde ein Fall aus Garmisch-Partenkirchen bekannt, bei dem ein 31-Jähriger von der Polizei kontrolliert wurde und einen CBD-haltigen Kaugummi abgenommen bekam. Der Mann hatte den Cannabis-Kaugummi zuvor in einer Filiale der Drogerie dm gekauft. Dank einer speziellen Genehmigung ist dieser laut dm offenbar in Deutschland erlaubt, was die Beamten aber nicht wussten.Cannabidiol (CBD) ist in Lebensmitteln nach einer Einschätzung des Bundesamts für Verbraucherschutz in Deutschland eigentlich nicht verkehrsfähig und der Verkauf entsprechender Produkte somit nicht erlaubt. Hintergrund ist die Novel-Food-Verordnung der EU, die für neuartige Lebensmittel eine Zulassung vorschreibt. Bei dem CBD-Extrakt handelt es sich der Interpretation der Behörde zufolge — anders als bei Hanfsamen, Hanföl oder Hanfmehl — um ein neuartiges Erzeugnis.hs
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