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Zusammenfassung:Der Immobilien-Boom ist laut Ökonomen...
Der Immobilien-Boom ist laut Ökonomen offenbar vorüber.
Eine tatsächliche Trendumkehr sei allerdings noch nicht in Sicht, da es sich bei der Immobilienbranche um eine „nachlaufende Branche handelt.
Die Trendwende bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass Immobilienpreise und Mieten zeitnah sinken.
Mehr Artikel bei Business Insider findet ihr hier:
Der Boom in der Immobilienbranche ist offenbar vorbei. Wie aus dem Immobilienindex des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht, ist das Immobilienklima in diesem Herbst um elf Prozent auf den schlechtesten Wert seit 2014 gesunken. Für den Immobilienindex, der dem „Handelsblatt exklusiv vorliegt, werden vierteljährlich Vorstände und Manager von Projektentwicklungsfirmen und institutionelle Investoren zu ihrer Einschätzung von Geschäftslage und -entwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt befragt.
Da der Immobilienindex laut Studienautor Ralph Henger vom IW nun schon zum dritten Mal in Folge gesunken ist, könne man laut Konjunkturforschungslehre von einem Richtungswechsel sprechen. Der Immobilienmarkt richte sich damit nach der deutschen Gesamtwirtschaft, die im zweiten Quartal um 0,1 Prozent geschrumpft war. Sollte sich der Rückgang auch im dritten Quartal fortsetzen, befände sich Deutschland offiziell in einer Rezession, so die Ökonomen im „Handelsblatt.
Eine tatsächliche Trendumkehr auf den Immobilienmärkten sei allerdings noch nicht in Aussicht. „Die Immobilienwirtschaft ist eine nachlaufende Branche, eine konjunkturelle Abschwächung schlägt also erst mit einer gewissen Zeitverzögerung auf Mieten und Renditen durch“, sagt Christian Schulz-Wulkow, Managing Partner bei Ernst & Young Real Estate, dem „Handelsblatt”.
Trendumkehr lässt sich auf Büroimmobilienmarkt nachweisen
Das lässt sich unter anderem auf dem Büroimmobilienmarkt nachweisen, auf dem die Nachfrage über Auf- oder -Abbau von Jobs entscheidet. Obwohl das Ifo-Beschäftigungsbarometer im ersten Halbjahr um fünf Prozent fiel, lasse sich dieser Rückgang laut „Handelsblatt bislang nicht auf dem Markt für Büroimmobilien erkennen.
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Das mögliche Ende des Booms auf dem Immobilienmarkt bedeutet allerdings noch nicht, dass auch Mieten und Immobilienpreise sinken. IW-Experte Henger geht davon aus, dass hohe Nachfrage und zu geringes Angebot in den Metropolen anhalten werden. Jedoch könne es für Vermieter und Immobilienbesitzer schwerer werden, höhere Mieten und Kaufpreise durchzusetzen.
jlo
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