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Zusammenfassung:Patrycia LukasEigentlich hatte Jenni Baum-Minkus eine klassische Corporate-Karriere eingeschlagen, b
Patrycia Lukas
Eigentlich hatte Jenni Baum-Minkus eine klassische Corporate-Karriere eingeschlagen, bei Coca-Cola in Berlin war sie schließlich in eine bestens bezahlte Führungsposition aufgestiegen. Doch dann kündigte sie. „Alle dachten, ich spinne. Aber mir war bewusst, dass ich eine Tür zumachen muss, bevor eine andere aufgeht“, sagt die 35-Jährige. Die Idee für Gitti sei ihr eines Nachts nach einigen Gläsern Wein gekommen, erzählt sie in der aktuellen Folge des Gründerszene-Podcasts „So geht Startup”.
Um vier Uhr morgens habe sie damit begonnen, sich über die Inhaltsstoffe von Nagellacken zu informieren. Denn umweltschonend war bislang kein verfügbarer Nagellack. Das muss doch anders gehen, habe sie sich gedacht. „Es hat mich einfach gefesselt, ich war wie vom Blitz getroffen. Ich konnte nicht aufhören zu recherchieren, sagt sie. Sie las sich quer durch Datenbanken und Patente – und kontaktierte schließlich eine Kosmetikfirma, mit der sie sich eine Zusammenarbeit erhoffte.
Ein Kaufangebot noch vor dem Start
So gelang es ihr tatsächlich, einen Prototypen zu entwickeln. Und auf einmal klopfte ein anderes Berliner Beauty-Unternehmen an, dass Baum-Minkus ihre Idee für eine sechsstellige Summe abkaufen wollte. Kurz habe sie überlegt, das Angebot anzunehmen, erzählt sie: „Ich hatte zwar den Prototypen, aber ich hatte ja noch nie ein Produkt gelauncht, geschweige denn eine Marke oder ein Unternehmen aufgebaut. Davon war ich weit entfernt. Stattdessen war es einfach: Jenni in ihrem Esszimmer.
Ihre Mutter habe sie letztendlich davon überzeugt, weiterzumachen. Ihre Mutter (Vorname Brigitte, Spitzname Gitti) war es auch, die dem Startup letztendlich zu seinem Namen verhalf. Sie sollte Recht behalten: Mit dem Produkt traf Baum-Minkus einen Nerv, die erste Palette ihrer Gitti-Nagellacke war innerhalb weniger Stunden ausverkauft. In ihrem ersten Geschäftsjahr hatte die Firma ihren Onlineshop nur für insgesamt neun Tage geöffnet, denn die Produktion war zu diesem Zeitpunkt limitiert. Nach eigenen Angaben setzte Gitti an diesen Tagen dennoch mehr als 300.000 Euro um.
In dem Podcast spricht Jenni Baum-Minkus mit Gründerszene-Redakteurin Sarah Heuberger über das Erfolgsgeheimnis von Gitti, den Auftritt bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen und Investoren, die ihr drei Millionen Euro für ihre Nagellack-Idee gaben.
Hier gibt es den Podcast in voller Länge:
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